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Aquarell Kunst Skizze Tusche

BÄÄH

Interpretation

Das Bild spielt mit der Idee des „harmlosen Schafs“, das hier aber durch Überzeichnung ins Absurde kippt.

  • Das übertrieben Niedliche (Kulleraugen, flauschiges Fell) wird mit einem absurden, fast dadaistischen Ausdruck kombiniert (herausgestreckte Zunge, schiefe Haltung).
  • Das Schaf fungiert als satirisches Symbol für Konformität oder Naivität gelesen werden – es „blökt“ im wahrsten Sinne, aber so übertrieben, dass es selbstironisch wirkt.
  • Der einzelne Kontrastpunkt – die Blume – bringt eine zweite Ebene hinein: vielleicht ein Hinweis auf Individualität oder Vergänglichkeit im ansonsten naiv-bunten Szenario.

Arbeitsweise

  1. Skizze mit Bleistift, später :
    Die Grundformen (Schaf, Text, Bodenlinie) wurden locker, fast cartoonhaft skizziert. Die Linienführung ist bewusst unregelmäßig und lebendig – das spricht für freies Handzeichnen, nicht für Vektorarbeit.
  2. Inking / Outlines:
    Danach wurden die Linien mit schwarzer Tinte nachgezogen.
    → Auffällig: variierende Strichstärken, spontane Kanten, organischer Charakter.
  3. Kolorierung:
    Die Farben wirken handgemalt oder mit Aquarell-Textur überlagert – vermutlich mit einem weichen Pinsel oder Wasserfarben-Pinsel und später in SKETCHES, einer digitalen Zeichenapp.
    • Das Fell hat gelbliche und hellbraune Schattierungen.
    • Der Himmel ist angedeutet, nicht ausgearbeitet.
    • Der Schriftzug „BÄÄH“ hat eine wolkige, pastellartige Kolorierung.
  4. Feinarbeit und Kontrast:
    Das Werk “BÄÄH” wurde zuletzt digital nachbearbeitet: leichte Farbverstärkung, Aufhellung des Hintergrunds und betonte Konturen.
  5. Stilistisches:
    → Eine Mischung aus Kinderbuchillustration, Cartoonkunst und satirischer Skizze.
    Intuitiv, nicht akademisch konstruiert – die Spontaneität ist Teil der Wirkung.
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