Ein scheinbarer Zustand des Schwebens, Schweigens, ohne Gleichgewicht.
“Kein Oben, kein Unten”, bedeutet:
- keine Hierarchie mehr zwischen Denken und Fühlen,
- keine Flucht nach oben ins Geistige,
- keine Fixierung unten im Materiellen,
Auflösung der Gegensätze

Kein Oben – kein Unten
Das Bild selbst – mit seinen schwarzen Massen unten und den fließenden, vibrierenden Blauschichten oben – spiegelt genau diesen Übergang wider.
Es gibt keine klare Trennlinie mehr. Das Oben sickert ins Unten, das Unten formt das Oben.
Der Zustand zwischen Auflösung und Integration.
