Erbauen und Pflegen
“Tempel der Lebendigkeit“ zeigt den Körper als Gefäß, in dem Natur und Kultur miteinander ringen.
Aus dem weiten Kragen drängen Blätter und Blüten, als würde Denken zu Wuchs, Erinnerung zu Chlorophyll.
Eine Gießkanne markiert Pflege und Eingriff:
Lebendigkeit entsteht durch Aufmerksamkeit – und sie kann kippen, ins Zuviel. Das schimmernde Gewand rahmt die Fülle, macht sie gesellschaftsfähig und zugleich fragil.

Tempel der Lebendigkeit
Vom Wachstum und Wucher
Glas, Tropfen, Perlen verweisen auf Alchemie zwischen organischem Leben und ästhetischer Inszenierung.
Der „Tempel“ ist kein Gebäude, mehr ein Körper:
Was wir nähren, wird heilig – was wir übertreiben, überwuchert uns.
